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Beratung-Mobbing
Rastplatz
 


Übung für den Alltag:
Immer wieder fünf bewußte Atemzüge nehmen, spüren wie der Atem einströmt und wieder ausströmt, vor dem Essen, vor einem Telefonat, vor wichtigen Gesprächen, in der Mittagspause........

ein Bild auf sich wirken lassen

In die Fülle deiner Aufgaben und in die Leere deiner Beschäftigung,
in die Vielzahl deiner Fähigkeit und in die Grenzen deiner Begabung, in die Enge deines Alltags und in die Weite deiner Träume, in deine Freude und in deinen Schmerz,
legt Gott die Zusage: Ich bin da


Die hohe Bewertung der Minute, die Eile, als wichtigste Ursache unserer Lebensform, ist ohne Zweifel der gefährlichste Feind der Freude. So wenig als andere weiß ich ein Universalrezept. Ich möchte nur ein altes, leider ganz unmodernes Privatmittel in Erinnerung bringen: Mäßiger Genuss ist doppelter Genuss. Und: Überseht doch die kleinen Freuden nicht! .......

Versucht es einmal - ein Baum oder mindestens ein gutes Stück Himmel ist überall zu sehen. Es muss durchaus kein blauer Himmel sein, in irgendeiner Weise lässt sich das Licht der Sonne immer fühlen. Gewöhnt euch daran, jeden Morgen einen Augenblick nach dem Himmel zu sehen, und plötzlich werdet ihr die Luft um euch herum spüren, den Hauch der Morgenfrische, der euch zwischen Schlaf und Arbeit gegönnt ist. Ihr werdet finden, dass jeder Tag und jeder Dachgiebel sein eigenes Aussehen, seine besondere Beleuchtung hat. Achtet ein wenig darauf und ihr werdet für den ganzen Tag einen Rest von Wohlgefallen und ein kleines Stück Zusammenleben mit der Natur haben..... Wer den Anfang gemacht hat, der kann innerhalb einer Straßenlänge köstliche Dinge sehen, ohne eine Minute zu verlieren....

aus „Das Leben bestehen - Krisis und Wandlung" von Hermann Hesse


Beten ist eine Übung, die hilft einen inneren Ort zu finden der Halt gibt, der Zuflucht und Geborgenheit gibt, an dem wir wieder in Verbindung kommen mit der heilenden Kraft Gottes, die in unserem Innersten eigentlich immer da ist.

Den Atem spüren, mit jedem Ausatmen loslassen, ablegen, alles in "Gottes Hände" legen, Sorgen, Schmerzen, Verletzungen, Ängste, Unruhe, alles darf da sein so wie es ist, atmen, loslassen, ablegen, Gedanken kommen und gehen, alles freundlich wahrnehmen, loslassen ablegen, Atem spüren....
Oder:
einen Gebetstext lesen, wie ein Gedicht in sich schwingen lassen, Worte, Sätze die gut tun und berühren auf sich wirken lassen.....

Wer in sich Kraft und Stand findet ist gerüstet für den Alltag und kann auch Widerstand wagen und kämpfen für menschenwürdiges Leben.






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